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Informationen zur Studie

Ein Vergleich von störungsspezifischer Psychotherapie mit unterstützender Psychotherapie bei Patienten mit früh beginnender chronischer Depression

Depressive Erkrankungen nehmen bei ca. einem Drittel aller Fälle trotz medikamentöser und/oder psychotherapeutischer Behandlungsversuche einen chronischen Verlauf (d.h. eine Dauer von mehr als 2 Jahren). Die Auswirkungen dieser Störungen übertreffen die von Depressionsformen, die in Episoden auftreten und dann wieder abklingen um ein Vielfaches. Denn chronische Depressionen führen unter anderem zu ausgeprägterer psychosozialer und beruflicher Beeinträchtigung. In mehr als 70% der Fälle beginnt die Störung bereits vor dem 21. Lebensjahr, verläuft häufig lebenslang und steht in der Regel im Zusammenhang mit frühen ausgeprägten Belastungen in der Kindheit. Während noch vor einigen Jahren der chronifizierte Verlauf einer Depression therapeutisch als schwer zu beeinflussen galt, gibt es mittlerweile erfolgreiche Therapiemethoden.

Ziel der wissenschaftlichen Untersuchung

In der Studie geht es darum, bei chronisch depressiven Patienten mit einem Beginn vor dem 21. Lebensjahr die Wirksamkeit eines depressionsspezifischen Psychotherapieverfahrens (Cognitive Behavioral System of Psychotherapy/CBASP = Verhaltensanalyse-System) mit einem unterstützenden und weniger stark strukturierten Psychotherapieverfahren (System of Supportive Psychotherapy/ SYSP = Unterstützendes  Psychotherapie-System) zu vergleichen.

Leitung der Gesamtstudie

Prof. Dr. Elisabeth Schramm
Universitätsklinikum Freiburg
Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie

 


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01.09.2012 Die Rekrutierung ist beendet.